(DN) Größter Waldbrand in der Geschichte von NRW
- Bergische Blaulichtnews
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Mehrere hundert Einsatzkräfte aus ganz NRW bekämpfen derzeit bei hochsommerlichen Temperaturen den großen Waldbrand in Hürtgenwald im Kreis Düren. Am frühen Samstagmorgen (15.08.2026) rückten gegen 04:30 Uhr mehr als 100 Einsatzkräfte aus dem Bergischen Städtedreieck aus, um bei der Brandbekämpfung vor Ort zu unterstützen.
Der Waldbrand in Hürtgenwald ist an einigen Stellen eingedämmt. Dennoch ist die Lage dynamisch und die Löscharbeiten halten an. Es gibt eine Mischung aus Boden- und Wipfelfeuern und die Entwicklung des Windes kann das Geschehen vor Ort jederzeit beeinflussen.
Aktuell sind 400 Einsatzkräfte vor Ort. Sie setzen sich zusammen aus der Feuerwehr, der Polizei, der Bundeswehr, Wald & Holz, das Regionalforstamt, den Hilfsorganisationen wie THW, Johannitern, Maltesern und dem DRK. Zudem sind viele freiwillige Helfer im Einsatz und unterstützen. Unter ihnen insbesondere Landwirte, die mit ihren Maschinen, ihrer Expertise und Möglichkeiten enorm helfen.
Bis einschließlich Montagmorgen ist die Bereitschaft von Einsatzkräften durchgetaktet, sodass das Feuer auch in der Nacht bekämpft werden kann. Schwierigkeiten ergeben sich in der Dunkelheit und bei zu hoher Rauchentwicklung. Dann können Löschhubschrauber nicht mehr fliegen. Aufgrund von beleuchteten Fahrzeugen und anderen Leuchtmitteln wird die Nacht über aber weiterhin vom Boden aus gegen das Feuer gearbeitet.
Aus Sicherheitsgründen dürfen die Bewohner des Ortes Gey auch in der Nacht nicht zurück in ihre Wohnungen und Häuser. Das Feuer befindet sich nach wie vor 150 bis 200 Meter weit weg von der Ortschaft. Viele Anwohnerinnen und Anwohner sind bei Bekannten, Verwandten und Freunden untergekommen. Für alle anderen gibt es Übernachtungsmöglichkeiten.
Anlaufstelle hierfür ist die Förderschule Athenée Royal in Düren, Rudolf-Diesel-Straße 19. Die Grundschule in Straß soll bitte nicht mehr angefahren werden. Auch in Gey lebende Tiere werden evakuiert. Weitere Ortschaften wurden bislang nicht evakuiert.









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