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(ME) 30 Wohnungen in Heiligenhaus wegen Einsturzgefahr evakuiert

  • Bergische Blaulichtnews
  • vor 8 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Am Samstagabend (02.05.2026) wurde die Feuerwehr Heiligenhaus zu einem Gebäude auf der Kettwiger Straße alarmiert, nachdem Schäden an der Gebäudestruktur festgestellt worden waren. Im Verlauf mussten vier Wohngebäude mit insgesamt mehr als 30 Wohnungen geräumt werden. Messungen bestätigten Bewegungen in der Bausubstanz. Der Einsatz zog sich über 16 Stunden bis in den Folgetag.


Zunächst meldeten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Kettwiger Straße, dass es zu umfangreichen erheblichen Schäden im Mauerwerk des Gebäudes gekommen war. Ersten Erkenntnissen zufolge war eine Holzdecke teilweise eingestürzt, wodurch ein größerer Riss in einer darüber liegenden Betondecke sichtbar wurde. Das betroffene Gebäude wurde umgehend geräumt und durch die Einsatzkräfte erkundet.


Auch die Gebäudereihe unter dem Schadenobjekt wurde evakuiert.
Auch die Gebäudereihe unter dem Schadenobjekt wurde evakuiert.

Zur Beurteilung der statischen Lage wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen. Fachberater des THW und ein Trupp ESS (Einsatzstellensicherungssystem) führten Messungen mittels Lasertechnik an der Außenfassade der Gebäude durch. Dabei konnten innerhalb weniger Stunden Bewegungen im Millimeterbereich festgestellt werden, weshalb drei weitere Gebäude sicherheitshalber geräumt wurden. Aufgrund der festgestellten Bewegungen sowie der baulichen Verbindung der Gebäude wurden im weiteren Einsatzverlauf auch angrenzende Wohnhäuser und ein Gebäude hangabwärts vorsorglich geräumt. Die betroffenen Gebäude wurden kontrolliert und weiterhin präzise messtechnisch überwacht.


Eine abschließende statische Bewertung der Gebäude erfolgt im weiteren Verlauf durch Eigentümer und Bauaufsicht. Die Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen vor Ort in enger Abstimmung mit der Ordnungsbehörde der Stadt. Die Maßnahmen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk dauerten bis zum Folgetag am Sonntag bis 15:00 Uhr an. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden durch die Stadt in Hotelanlagen untergebracht, sofern sie nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen konnten.



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