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(RS) Gaffer bei Rettungseinsatz von Schwerverletztem nach Verpuffung in Mehrfamilienhaus

  • Bergische Blaulichtnews
  • 24. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die Feuerwehr Remscheid wurde am Montagmorgen, gegen 10:55 Uhr, zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Nordstraße gerufen. Als die Feuerwehr die Tür zur betroffenen Kellerwohnung öffnete, bestätigte sich die Feuermeldung. Direkt hinter der Wohnungstür lag außerdem eine schwerverletzte Person, die sofort durch die Feuerwehr gerettet und anschließend medizinisch versorgt werden konnte.


Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste der Rettungshubschrauber "Christoph 3" aus Köln dazu alarmiert werden. Dieser landete im Kreuzungsbereich Elberfelder Straße/Hochstraße, der zwischenzeitig durch Polizei und Feuerwehr voll gesperrt wurde. Der Patient wurde in eine Kölner Fachklinik geflogen. Das Feuer sowie die Verletzungen wurden augenscheinlich durch eine Verpuffung in Verbindung mit einem Campinggaskocher verursacht. Durch die frühe Meldung blieb das das Feuer glücklicherweise nur begrenzt und konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Dadurch blieben das Gebäude sowie andere beteiligte Personen unbeschadet.


Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Remscheid waren mit insgesamt 40 Einsatzkräften im Einsatz. Unterstützt wurde der Löschzug der Feuerwache 1 von der Löscheinheit Nord sowie der Löscheinheit Hasten der Freiwilligen Feuerwehr. Rund um den Rettungshubschrauber sammelten sich zahlreiche Gaffer, die Polizei stellte kurzerhand einen Linienbus quer hinter den Rettungswagen um Einblicke auf das verbrannte Opfer zu verhindern. Zusätzlich mussten großflächig Decken als Sichtschutz hochgehalten werden. Mehrfach mussten die eingesetzten Polizeibeamte Gaffer auffordern, keine Filmaufnahmen des Unfallopfers anzufertigen, auch aus den Fenstern angrenzender Wohnhäuser.



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