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(RS) Zeugen zogen Frau aus Brandwohnung - umfangreiche Menschenrettung bei ausgedehntem Gebäudebrand

  • Bergische Blaulichtnews
  • 2. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Juni


Zu einem Großeinsatz kam es in Remscheid-Hasten am Montagabend (01.06.2026) an der Julius-Lindenberg-Straße. Ein Anwohner hatte gegen 22:15 Uhr noch den Müll rausgebracht als er Brandgeruch bemerkte und eine Rauchentwicklung von einem Balkon eines Mehrfamilienhauses entdeckte. Nur Momente später schlugen auch schon die Flammen aus der Wohnung im ersten Obergeschoss. Umgehend rückte die Feuerwehr mit Kräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr aus. Noch bevor die ersten Einsatzkräfte eintrafen kamen immer mehr Notrufe bei der Feuerwehr an, woraufhin das Alarmstichwort erhöht wurde und insgesamt rund 70 Einsatzkräfte alarmiert wurden. Kräfte der Löscheinheiten Nord, Hasten, Morsbach und der IuK-EInheit eilten zum Brandort.



Nachbarn verschafften sich Zugang zur Brandwohnung und zogen die schwerstverletzte 37 jährige Bewohnerin aus den Flammen in der Brandwohnung und brachten sie in den Treppenraum. Die Flammen, welche aus dem Balkon schlugen konnten sich auf den Dachstuhl des Mehrfamilienhauses ausbreiten. Als die Freiwillige Feuerwehr Hasten eintraf machten sich mehrere Hausbewohner an den Fenstern bemerkbar, weil sie wegen Rauch und Flammen nicht mehr aus dem Haus flüchten konnten. Umgehend wurden tragbare Leitern in Stellung gebracht und auf zwei Gebäudeseiten Menschen aus ihren Wohnungen gerettet, parallel rettete ein Trupp unter Atemschutz die lebensgefährlich verletzte Frau aus dem Treppenraum.


Ein Rettungshubschrauber brachte den lebensgefährlich verletzten Mann in eine Spezialklinik.
Ein Rettungshubschrauber brachte den lebensgefährlich verletzten Mann in eine Spezialklinik.

Insgesamt mussten rund 30 Personen auf der Straße betreut werden, dazu wurde neben einem Linienbus auch die Einsatzeinheit des DRK alarmiert. Mehrere Personen erlitten durch Brandrauch leichte Verletzungen. Aufgrund der Vielzahl von Betroffenen wurde „Massenanfall von Verletzten“ alarmiert und Kräfte des Wuppertaler Rettungsdienst zur Unterstützung angefordert. Die Bewohnerin der Brandwohnung, welche durch Rauch und Flammen lebensgefährlich verletzt wurde, musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Brandverletzte gebracht werden. Das Gebäude wurde durch den Brand unbewohnbar, vier Anwohner mussten zunächst in einem Hotel untergebracht werden, die übrigen Mieter konnten bei Verwandten und Freunden unterkommen.



1 Kommentar


Maik Kluge
Maik Kluge
02. Juni

Guten Tag,


Als jemand der das Haus kennt und vor Ort war die Person war kein Mann sondern eine Frau und betreut wurden knapp 15 Leute der Rest war nur zum schauen draußen oder als moralische Unterstützung für die Nachbarn.

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