(SG) SEV fährt sich in Siedlung fest und beschädigt Wohnhaus - stundenlange Bergung in der Kohlfurth
- Bergische Blaulichtnews
- vor 4 Stunden
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Ein ungewöhnlicher Einsatz ereilte die Solinger Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch (11.02.2026). Kurz nach Mitternacht hatte der Fahrer eines Schienenersatzverkehrbus in Solingen-Kohlfurth um Hilfe gerufen. Zuvor war der Mann mit seinem 18 m langen Gelenkbus von der L74 abgefahren und nicht nach links in Richtung Café Hubraum abgebogen, sondern geradeaus in die Straße Kohlfurth in ein kleines Wohngebiet gefahren.
Dass der große Bus dort nicht durch passte, bemerkte der Fahrer allerdings erst zu spät. Als er versuchte, am Ende der Sackgasse nach rechts abzubiegen, touchierte er mindestens ein Fachwerkhaus und beschädigte dies dabei. Polizei und Feuerwehr rückten aus, konnten den Bus jedoch in der Nacht nicht bergen. Am Mittwochmorgen rückten dann Spezialisten an, um den Gelenkbus aus der misslichen Lage zu befreien und den Anwohnern eine Ausfahrt aus dem Wohngebiet zu ermöglichen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Besonders kurios: Der Fahrer hätte es eigentlich besser wissen müssen, da er, unweit der Unfallstelle, im Quartier Hasseldelle wohnt.
Auch wenn die Deutsche Bahn am Wochenanfang von einem stabilen und reibungslosen Ablauf sprach, ist dies nicht der erste Zwischenfall des Schienenersatzverkehr. In der bislang auf fünf Monate geplanten Sperrung kam es bereits in der ersten Woche zu zahlreichen Zwischenfällen mit den zusätzlichen 200 Bussen in den Städten. Mehrfach fuhren sich Busse bereits im Wuppertaler Stadtgebiet fest, jetzt auch in Solingen.

















