(SG) Zahlreiche Sturmeinsätze hielten Feuerwehr auf Trab

Nach Sturmtief Luise, welches am Freitag die Klingenstadt durchrüttelte, folgte am Sonntag direkt der nächste Herbststurm. Tief Manja hatte am Sonntag (25.10.2026) teils kräftige Böen im Gepäck und sorgte dadurch für umstürzende Bäume und einige Verkehrsbehinderungen. Am Morgen fiel ein großer Baum unweit der Schelerstraße auf die Korkenziehertrasse und blockierte den beliebten Rad- und Wanderweg im Stadtteil Wald. Rund zwei Stunden waren die Feuerwehrleute mit mehreren Kettensägen im Einsatz um das Hindernis zu beseitigen. Auch an der Brühler Straße kam es am Mittag durch einen umstürzenden Baum zu Verkehrsbehinderungen.

Am Nachmittag rückten Berufs- und Freiwillige Feuerwehr dann in den abgelegenen Stadtteil Solingen-Burg aus, hier waren drei Bäume auf die Burgtalstraße, unweit von Schloß Burg, gestürzt und versperrten die Straße, welche Ober- und Unterburg miteinander verbindet. Mehr als anderthalb Stunden blieb die wichtige Verkehrsachse gesperrt, auch der Linienverkehr war unterbrochen.

Am Abend fegten dann Böen über den Stadtteil Ohligs und brachten einen großen Baum auf dem Bahndamm kurz vor dem Hauptbahnhof zum umstürzen. Mit Hilfe mehrerer Kettensägen und über eine Drehleiter beseitigten die Feuerwehrleute auch diesen Sturmschaden, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn kam zur Unterstützung um mögliche Schäden an der Bahnstrecke zu begutachten. Hier konnte glücklicherweise noch am Abend Entwarnung gegeben werden: Schäden hatten der umgestürzte Baum an der Bahnstrecke glücklicherweise nicht verursacht.









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