(W) Nach Kriegswaffenfund - Cannabisplantage in Beyenburg entdeckt
- Bergische Blaulichtnews
- vor 6 Stunden
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Am 21.07.2026, gegen 12:25 Uhr, bedrohte im Bereich Beyenburg ein 47-Jähriger seinen Nachbarn (43) mit einer Waffe. Der Bedrohung waren mehrere Nachbarschaftsstreitigkeiten vorausgegangen. Als man heute im gemeinsamen Keller aufeinandertraf, kam es zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien und dem 77-jährigen Vater des Tatverdächtigen. In der Folge kam es zu einer Bedrohung mittels einer Waffe.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde beim zuständigen Amtsgericht ein Durchsuchungsbeschluss für das Haus des Tatverdächtigen erwirkt. Dabei fanden die Beamten auf dem Dachboden Waffen in einer niedrigen zweistelligen Anzahl, Messer und zwei Armbrüste. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die aufgefundenen Gegenstände. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass dem Tatverdächtigen ein Waffenverbot auferlegt ist. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.
Am Freitagnachmittag (24.07.2026) durchsuchten Beamte der Wuppertaler Polizei auch die Wohnräume des 47 jährigen in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Beyenburg auf der Suche nach Schusswaffen. Der Mann betrieb in dem Gebäude auch ein Ladenlokal für Cannabis-Zubehör. Bei der Suche nach Waffen entdeckten die Beamten am Nachmittag dann eine Cannabisplantage im Gebäude.
Neben einer zweistelligen Zahl von großen Pflanzen wurde auch eine erhebliche Menge von Jungpflanzen entdeckt, wie ein Sprecher der Wuppertaler Polizei in der Nacht erklärte. Neben der Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz erwarten den Beyenburger nun auch Ermittlungen wegen des Anbau von Cannabis in erheblicher Menge. Aufgrund erlangter Erkenntnisse im Ermittlungsverfahren wurde auch der Staatsschutz informiert, welcher Ermittlungen gegen den Wuppertaler aufgenommen hat.



























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