(W) Rettungsdienst Wuppertal erneuert nicht nur den Fuhrpark

Große Veränderungen treiben den Rettungsdienst in Wuppertal derzeit voran. Für die Bürgerinnen und Bürger wohl am deutlichsten erkennbar sind neue Fahrzeuge im zuletzt vorgestellten neuen Sicherheits- und Designkonzept der Feuerwehr. Insgesamt wurden beim Aufbauhersteller BINZ in Ilmenau 75 Fahrzeuge für die Notfallrettung bestellt: 9 neue Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), 41 Rettungswagen (RTW) und 25 Krankentransportwagen (KTW).
Die ersten KTW und das erste NEF haben mittlerweile Wuppertal erreicht, im Krankentransport werden auch bereits die ersten neuen Fahrzeuge eingesetzt. Mit den weiteren Neufahrzeugen rechnet die Wuppertaler Feuerwehr im Jahresverlauf. Die Krankentransportwagen werden von den Hilfsorganisationen besetzt, die Notarzteinsatzfahrzeuge hingegen auf den Wachen in Elberfeld, Barmen und Hahnerberg von der Berufsfeuerwehr mit Notärzten aus den Wuppertaler Kliniken.
Insbesondere die Ausstattung bietet eine erhebliche Arbeitserleichterung für alle Mitarbeitenden: Elektrische Fahrtragen, Tragestühle mit elektrischem Raupenantrieb und neue Defibrilatioren bringen einiges an Neuerungen. Zuvor war Anfang des Jahres bereits das System der Notfallrucksäcke auf neue Varianten umgestellt worden.
Doch die nächste Änderung steht bereits in den Startlöchern: Zahlreiche Leistungen im Krankentransport und der Notfallrettung wurden europaweit ausgeschrieben, ab April 2027 ändern sich grundsätzliche personelle Fahrzeugbesetzungen, möglicherweise auch mit privatwirtschaftlichen Leistungserbringern. Hier steht jedoch die Auswertung der aktuellen Ausschreibung noch aus.









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