(W/RS) Mordprozess nach Raserfahrt bei Remscheider Feuerwehrfest
- Bergische Blaulichtnews
- vor 3 Stunden
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Vor dem Wuppertaler Landgericht hat am Freitagmorgen der Prozess gegen einen 25 jährigen Remscheider begonnen, der mit seinem hochmotorisierten Mercedes AMG GT 63S 4 Matic bei einem Feuerwehrfest in Remscheid-Lennep zum Tanz in den Mai 2025 eine junge Frau tötete und eine weitere schwer verletzte.
Das Wuppertaler Landgericht hat zehn Verhandlungstermine geplant, bereits zum Prozessauftakt waren Zeugen geladen und neben einem psychiatrischen Gutachter auch ein unfallanalytischer Gutachter vor Ort.
Nach den Feststellungen eines im Rahmen des Ermittlungsverfahrens eingeholten unfallanalytischen Sachverständigengutachtens soll der Angeklagte zu diesem Zweck sein Fahrzeug mit maximaler Kraft bei fast vollständig nach links eingeschlagenen Vorderreifen beschleunigt haben, um beim Losfahren mit dem Fahrzeugheck zu „driften“. Hierbei soll das Fahrzeug des Angeklagten bereits nach einer Sekunde nach dem Losfahren unkontrolliert mit dem Fahrzeugheck ausgebrochen sein.
Das Fahrzeug soll sodann auf den linksseitigen Gehweg geraten sein und dort
ungebremst mit einer Geschwindigkeit von 60 – 65 km/h zwei junge Frauen im Alter von damals 17 und 19 Jahren erfasst haben. Die 19-Jährige soll durch den Aufprall schwerste Kopfverletzungen erlitten haben, an deren Folgen sie am 02.05.2025 verstarb. Die 17-Jährige soll Knochenbrüche und innere Verletzungen erlitten haben, die stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten.







































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