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(ME) Ermittlungsergebnisse nach schwerem KTW-Crash in Velbert

  • Bergische Blaulichtnews
  • vor 18 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Nach dem schweren Verkehrsunfall mit einem Krankentransportwagen an der Werdener Straße in Velbert hat die Polizei erste Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben. Gegen 13 Uhr soll demnach die 20 jährige Fahrerin des KTW am Mittwochmittag (02.09.2026) die Kopernikusstraße in Richtung Autobahnauffahrt gefahren sein. An der Kreuzung zur Werdener Straße sei die Fahrerin nach aktuellem Stand der polizeilichen Ermittlungen in Folge eines internistischen Notfalles am Steuer zusammengebrochen.


In der Folge überfuhr das Fahrzeug ungebremst die Kreuzung, hier kam es glücklicherweise nicht zu einem Unfall mit anderen Fahrzeugen oder Fußgängern. An der gesperrten Autobahnauffahrt hatte das Fahrzeug anschließend Baustellenabsperrungen durchbrochen und war in gefährlicher Schräglage in einem Hang zum Stillstand gekommen. Ein Sprecher der Feuerwehr Velbert hatte am Unfalltag erklärt, dass sich beide Besatzungsmitglieder eigenständig aus dem Fahrzeug gerettet hatten, die Polizei widersprach dieser Aussage am Folgetag jedoch.


Die 31 jährige Transportführerin leistete umgehend erste Hilfe an ihrer bewusstlosen Patientin bis die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen. Da die Feuerwache Velbert in Sichtweite des Unfallort liegt waren weitere Retter rasch vor Ort. Die Besatzung des KTW sowie der 82 jährige Patient, welcher ursprünglich aus einem Krankenhaus nach Hause gebracht werden sollte, wurden durch Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf unter 10.000 Euro. Die Bergung dauerte mehrere Stunden an.



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