top of page

(RS/W) Tödlicher Rasercrash war Mord!

  • Bergische Blaulichtnews
  • vor 1 Stunde
  • 1 Min. Lesezeit

Paukenschlag im Raser-Prozess von Remscheid-Lennep: Am Donnerstagnachmittag verkündete der vorsitzende Richter am Landgericht Wuppertal das Urteil gegen den Mann, der in der Nacht von Tanz in den Mai 2025 in Remscheid-Lennep an der Karlstraße alkoholisiert eine junge Frau getötet hatte.


Der Mercedes Fahrer hatte sich damals mit mehr als 1,4 Promille Blutalkohol ans Steuer gesetzt und auf Imponierfahrten mehrfach sein Auto aufheulen lassen. Als zwei junge Frauen sich auf dem Heimweg befanden, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit großer Wucht in die beiden Mädchen. Hanna starb kurze Zeit später an ihren Verletzungen. Der Unfall löste eine Welle von Forderungen an Politik und Verwaltung sowie an die Remscheider Polizei aus.


Fahrverbote, stärkere Polizeipräsenz, Verkehrskontrollen und weitere Punkte waren Ergebnisse des tragischen Unfalles aus der Mainacht.


In den Prozess gegen Burak Can A. sprach der Richter heute nun das Urteil: Wegen Mordes muss der Remscheider lebenslang ins Gefängnis. Zentraler Bestandteil des Gerichtsverfahrens war die Fragestellung, ob es sich um fahrlässige Tötung oder einen Mord gehandelt hatte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Täter in der Nacht den Tod von Menschen billigend in Kauf genommen habe.




Kommentare


bottom of page