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(SG) Hundertschaft übt Szenario "Amoklauf an Schule"

  • Bergische Blaulichtnews
  • 1. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Die Einsatzhundertschaft aus Wuppertal übte am Humboldtgymnasium in Solingen am Mittwochnachmittag (01.04.2026) einen fiktiven Amokalarm, dabei ging es insbesondere um das taktische Vorgehen und das schnelle Retten von möglichen Geiseln im Gebäude. Im aktuellen Szenario war eine gewalttätige Person in das Gebäude eingedrungen und hatte Schülerinnen und Schüler verletzt.


Mit sogenannten Rot-Waffen, also täuschend echt aussehende Waffen, jedoch in roter Farbe und schussunfähig, gingen die Beamten in das Gebäude vor und arbeiteten sich so Stück für Stück durch das weitläufige Schulgelände. Verletzte wurden gerettet, Täter gesucht und festgenommen.


Für Aufsehen bei den Passanten sorgte insbesondere das laute Rufen von „Polizei, Polizei“ während die Einsatzkräfte das Gebäude durchsuchen. Seit dem Nachmittag war eine große Anzahl von Einsatzkräften mit dieser Übung beschäftigt.


Wie ein Sprecher der Wuppertaler Polizei erklärte, seien intensive Trainings, auch in regelmäßigen Abständen wichtig, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Am Humboldtgymnasium hatten die Einsatzkräfte bereits vor einigen Wochen ein ähnliches Szenario geübt, heute werden Schwerpunkte auf andere Themenbereichen gelegt.


Nur rund eine Stunde nach Übungsbeginn musste die Übung abgebrochen werden, weil die Einsatzhundertschaft bei einem Messerangriff in der Solinger Innenstadt gebraucht wurde.



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