(SG) Probleme mit Gaffern und Rettungsgasse bei Crash auf A3 - Schwangere mit Wehen im Rückstau durch Polizei in Klinik gebracht
- Bergische Blaulichtnews
- vor 3 Tagen
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Am Sonntagabend (01.02.2026) um 18:44 Uhr kam es auf der A3 in Fahrtrichtung Oberhausen, kurz vor dem Autobahnkreuz Hilden, zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen. Drei Kleintransporter und ein SUV fuhren aus ungeklärter Ursache aufeinander auf. Fünf Personen waren betroffen. Drei erlitten leichte Verletzungen. Zwei wurden ins Krankenhaus gebracht, eine vor Ort versorgt.
Ein Kleintransporter blieb fast unbeschädigt und konnte weiterfahren. Die beiden anderen Kleintransporter und der SUV mussten abgeschleppt werden. Zwei Kleintransporter blockierten die rechte Fahrspur, der SUV die linke. Die A3 in Richtung Oberhausen war deshalb komplett gesperrt.

Die Rettungsgasse funktionierte zunächst gut, sodass Polizei und Feuerwehr schnell zur Unfallstelle kamen. Später schloss sich die Gasse jedoch, was die drei Abschleppfahrzeuge behinderte. Nur mit Polizeihilfe erreichten sie die Unfallstelle. Auf der Raststätte Ohligser Heide verließen Autofahrer ihre Fahrzeuge um Kaffee in der dortigen Tankstelle zu trinken, ein Versetzen der Fahrzeuge von den Fahrspuren war daher unmöglich.
Die Zufahrt über die Raststätte war schwierig bis unmöglich, da viele Fahrzeuge abgestellt, Fahrwege blockiert und einige Fahrer ihre Fahrzeuge verlassen hatten. Im Stau befand sich außerdem ein Fahrzeug mit einer Frau in den Wehen. Die Polizei begleitete sie mit Sonder- und Wegerechten ins Krankenhaus.

Die Autobahn war etwa 2,5 Stunden gesperrt. Nach der Reinigung aller Fahrspuren gab die Polizei die Autobahn frei. Gaffer verließen ihre Autos und gingen zur Absperrung, um Fotos und Videos mit ihren Handys zu machen. Einsatzkräfte forderten sie mehrmals auf, damit aufzuhören, doch einige reagierten sogar ungehalten auf diese Aufforderung.







































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