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(W) Rettungswache in Vollbrand

  • Bergische Blaulichtnews
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Zeugen meldeten in der Nacht auf Donnerstag (12.03.2026) eine Rauchentwicklung aus der Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes am Schwabenweg in Wuppertal. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem Tor der Fahrzeughalle und aus den Scheiben der Halle. Innerhalb weniger Minuten wurde die Alarmstufe mehrfach bis „F4“ erhöht und mehr als 100 Einsatzkräfte zum Brandort alarmiert.


Mit einer rasenden Geschwindigkeit erfassten die Flammen innerhalb kürzester Zeit die komplette Dienststelle der Malteser und vernichteten alle Räumlichkeiten von Hausnotruf, Menüservice, Ausbildungsabteilung und Rettungsdienstleitung. Im Verlauf des Einsatzes kam es mehrfach zu heftigen Explosionen im Gebäude als gelagerte Sauerstoffflaschen in den Fahrzeugen unter der Hitze explodierten. Metallteile der zerstörten Flaschen flogen bis an die Wohnhäuser auf der anderen Straßenseite.


Auch die gesamte Fahrzeugflotte des Katastrophenschutz der anerkannten Hilfsorganisation brannten komplett aus, bevor das Hallendach zusammenbrach. Für die Einsatzmaßnahmen wurden Schwabenweg, Ostersbaum und Schwesternstraße komplett gesperrt.


Aufgrund der massiven Brandausbreitung musste ein angrenzendes Wohngebäude geräumt werden, die sechs Anwohner blieben unverletzt und wurden in einem Evakuierungsbus der Wuppertaler Stadtwerke betreut. Von dem Brandobjekt werden regulär vier Fahrzeuge im Krankentransport der Stadt Wuppertal eingesetzt, die letzte Besatzung hatte glücklicherweise rund anderthalb Stunden vor dem Brand den Dienst beendet und befand sich daher nicht mehr im Gebäude.


Im Einsatzverlauf breitete sich das Feuerwehr im 1. Obergeschoss sowie im Flachdach weiter aus und erfasste auch das Nachbargebäude, in welchem ein Pflegedienst untergebracht ist. Aufgrund der erheblichen Rauchsäule, welche bereits aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen war, wurde die WarnApp NINA ausgelöst. Messfahrzeuge führten regelmäßig Messungen durch, da sich die Geruchsbelästigung auf große Teile der Stadt ausgebreitet hatte, hierbei konnten jedoch glücklicherweise keine bedenklichen Schadstoffkonzentrationen festgestellt werden.


Jonas Roth-Schuler, Pressesprecher der Wuppertaler Feuerwehr, erklärte in der Nacht, dass die Feuerwehr bereits einen Krisenstab in Betrieb genommen habe um einen möglichst reibungslosen Ablauf für die Folgetage gewährleisten zu können und keine Engpässe im Krankentransport aufkommen zu lassen. 



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